Trend-Report

2011 hatte es in sich. Für uns alle kam die Zukunft auf einmal ziemlich nahe an uns heran. Protest hat in diesem Jahr in und um Europa eine Dimension angenommen, die unser Weltbild ins Fließen gebracht hat. Der arabische Frühling, die Occupy-Bewegung, die Piratenpartei. Griechen, Engländer, Spanier, Italiener, alle auf der Straße, alle in Bewegung, alle im Netz. Vieles, was wir im vergangenen November zur achten Ausgabe des Trend-Reports zum Thema hatten, schlug sich im Verlauf des Jahres 2011 mit hörbarem Knirschen nieder.
Nun beginnt ein neues Jahr, und wir möchten traditionell unseren Blick auf die kommenden zwölf Monate und darüber hinaus werfen. Eine Dimension, mit der wir als Trend- und Zukunftsforscher normalerweise nicht befasst sind: Die Trends, mit denen wir üblicherweise arbeiten, laufen deutlich länger. Daher ist der Trend-Report für unser Team immer eine besondere Publikation, in der wir Phänomene beschreiben, von denen wir überzeugt sind, dass sie in den kommenden Monaten stärker sichtbar werden und unsere Gesellschaften verändern und vorantreiben.
Jahreswechsel sind Phasen der Inventur und der Planung. In diesem Sinne ist auch der Anspruch unseres Trend-Reports zu verstehen. Welche Entwicklungen zeigt die Oberfläche unserer Gesellschaft, welche Motive stecken dahinter, was treibt Menschen an und welche Prognose über die soziokulturelle Fieberkurve lässt sich aus den Daten und Beispielen destillieren? Es geht um die berühmten „schwachen Signale“, an denen sich Trends sehr frühzeitig als deutliche Verdichtung ablesen lassen, um erste Konzepte, um eine beginnende Strömung, kurz: um Trends im besten Sinne.
Trend-Report 2012, weitere Informationen
Autor: Matthias Horx
CHF 210.00 , CHF 150.00 für GfM-Mitglieder
