Buchempfehlung


Warren Buffett
Das Leben ist wie ein SchneeballAlice Schroeder
FinanzBuch © 2009
1287 Seiten
Take-aways
- Warren Buffett verdiente sein erstes G eld mit dem Verkauf von Kaugummipäckchen.
- Schon mit zehn Jahren träumte er davon, Millionär zu werden.
- Schon als Jugendlicher entwickelte er seine Tugenden: Sparsamkeit, ein intuitiver Umgang mit Z ahlen und Wahrscheinlichkeiten und ein Sinn für den Z inseszins- oder Schneeballeffekt.
- Bei Benjamin G raham lernte er die Methoden der Fundamentalanalyse kennen und per fektionier te damit sein I nvestmentkonzept.
- Buffetts Methode: Unterbewer tete Unternehmen finden und deren Anteile kaufen, sie zu voller Blüte bringen und dann die Anteile teuer verkaufen.
- Buffetts erstes I nvestmentunternehmen fuhr Renditen von durchschnittlich 30 Prozent ein.
- 1969 wandelte er das marode Textilunternehmen Berkshire Hathaway in die Holding seiner I nvestmentgesellschaften um.
- Buffett hat eine goldene Regel: “Investiere niemals in Unternehmen, deren G eschäft du nicht verstehst!”
- Im Sommer 2006 verkündete Buffett, dass er den G rossteil seines Vermögens an wohltätige Organisationen spenden werde.
- Im Jahr 2008 führ te er die Liste der reichsten Männer der Welt an.
Empfehlung
Wer ist Warren Buffett? Der reichste Mann der Welt, klar. Aber wie wurdeer so reich? Wer waren die Menschen in seiner N ähe? War er beliebt
bei seinen Klassenkameraden? Solche Fragen beantwortet Alice Schroeder
in ihrer rund 1300 Seiten dicken Lebensgeschichte des milliardenschweren
I nvestors. Wer das hundertste Buch über Buffetts Anlagestrategien
erwartet, wird enttäuscht sein. Hier geht es tatsächlich zuallererst
um den Menschen hinter der I kone. Schroeder ist ein grosser Wurf
gelungen: Sie hat die ultimative Biografie über das “Orakel von Omaha”
geschrieben und jongliert souverän mit Details über den geschäftsmässigen
und den privaten Warren Buffett. “Wenn Sie mehrere Versionen
einer E pisode hören, nehmen Sie immer die weniger schmeichelhafte
Version”, hatte dieser seine Biografin angewiesen. Allzu oft musste sie
sich diesen Hinweis offensichtlich nicht zu Herzen nehmen. I hr Porträt ist
sympathisch, detailverliebt, ausufernd, aber an keiner Stelle langweilig.
Eine der besten Businessbiografien seit Langem, meint getAbstract.
Rating (bester Wert 10)
| Gesamt-Rating | 8 |
| Umsetzbarkeit | 8
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| Innovationsgrad | 8
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| Stil | 9
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50 Erfolgsmodelle
Kleines Handbuch für strategischeEntscheidungen
Mikael Krogerus und Roman Tschäppeler
Kein & Aber © 2008
176 Seiten
Take-aways
Modelle bilden die Realität in vereinfachter Form ab, um sie besser zu verstehen.Modelle liefern bestimmte Sichtweisen. Es kann inspirierend sein, die eigene Sichtweise damit zu vergleichen und so zu hinter fragen.
Wer weiss, wer er ist und was er will, wird eher richtige Entscheidungen treffen.
Die 50 Erfolgsmodelle helfen dabei, sich zu verbessern, sich zu verstehen, andere zu verstehen und andere besser zu machen.
Sich verbessern heisst vor allem, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und E ntscheidungen nicht hinauszuzögern.
Sich verstehen kann man nur, wenn man berücksichtigt, wie andere einen sehen.
Andere versteht man, indem man ihre Stärken und Schwächen analysiert.
Andere besser zu machen bedingt, dass man ihnen Verantwortung überträgt.
Modelle taugen nur dann etwas, wenn sie zum eigenen Wertesystem passen.
Nicht die Wahl des richtigen Modells führt zum Erfolg, sondern die richtige Einstellung.
Empfehlung
Dieses Büchlein ist durchaus ernst gemeint, auch wenn es ein wenigskurril daherkommt: 50 E r folgsmodelle, präsentier t im Miniatur format,
viele G rafiken, vergleichsweise wenig Text. Die Autoren wagen es, mit
ihrem “kleinen Handbuch für strategische E ntscheidungen” ein halbes
Hunder t gängige und relevante Management- und Strategiemodelle
auf je einer Doppelseite abzuhandeln – nicht wissenschaftlich, dafür
nachvollziehbar. Jedes Modell, schreiben Krogerus/Tschäppeler, ist
ein Versuch, sich der Wirklichkeit anzunähern – und für den Leser ein
möglicher Ausgangspunkt für den weiten Weg zu Selbsterkenntnis und
Er folg. getAbstract legt das vergnügliche Kompendium allen ans
Rating (bester Wert 10)
| Gesamt-Rating | 8 |
| Umsetzbarkeit | 9
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| Innovationsgrad | 5
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| Stil | 10
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