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Buchempfehlung


Warren Buffett

Das Leben ist wie ein Schneeball
Alice Schroeder
FinanzBuch © 2009
1287 Seiten











Take-aways


Empfehlung

Wer ist Warren Buffett? Der reichste Mann der Welt, klar. Aber wie wurde
er so reich? Wer waren die Menschen in seiner N ähe? War er beliebt
bei seinen Klassenkameraden? Solche Fragen beantwortet Alice Schroeder
in ihrer rund 1300 Seiten dicken Lebensgeschichte des milliardenschweren
I nvestors. Wer das hundertste Buch über Buffetts Anlagestrategien
erwartet, wird enttäuscht sein. Hier geht es tatsächlich zuallererst
um den Menschen hinter der I kone. Schroeder ist ein grosser Wurf
gelungen: Sie hat die ultimative Biografie über das “Orakel von Omaha”
geschrieben und jongliert souverän mit Details über den geschäftsmässigen
und den privaten Warren Buffett. “Wenn Sie mehrere Versionen
einer E pisode hören, nehmen Sie immer die weniger schmeichelhafte
Version”, hatte dieser seine Biografin angewiesen. Allzu oft musste sie
sich diesen Hinweis offensichtlich nicht zu Herzen nehmen. I hr Porträt ist
sympathisch, detailverliebt, ausufernd, aber an keiner Stelle langweilig.
Eine der besten Businessbiografien seit Langem, meint getAbstract.

Rating (bester Wert 10)

Gesamt-Rating 8
Umsetzbarkeit 8
Innovationsgrad 8
Stil 9




 

50 Erfolgsmodelle

Kleines Handbuch für strategische
Entscheidungen
Mikael Krogerus und Roman Tschäppeler
Kein & Aber © 2008
176 Seiten










Take-aways

Modelle bilden die Realität in vereinfachter Form ab, um sie besser zu verstehen.
Modelle liefern bestimmte Sichtweisen. Es kann inspirierend sein, die eigene Sichtweise damit zu vergleichen und so zu hinter fragen.
Wer weiss, wer er ist und was er will, wird eher richtige Entscheidungen treffen.
Die 50 Erfolgsmodelle helfen dabei, sich zu verbessern, sich zu verstehen, andere zu verstehen und andere besser zu machen.
Sich verbessern heisst vor allem, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und E ntscheidungen nicht hinauszuzögern.
Sich verstehen kann man nur, wenn man berücksichtigt, wie andere einen sehen.
Andere versteht man, indem man ihre Stärken und Schwächen analysiert.
Andere besser zu machen bedingt, dass man ihnen Verantwortung überträgt.
Modelle taugen nur dann etwas, wenn sie zum eigenen Wertesystem passen.
Nicht die Wahl des richtigen Modells führt zum Erfolg, sondern die richtige Einstellung.

Empfehlung

Dieses Büchlein ist durchaus ernst gemeint, auch wenn es ein wenig
skurril daherkommt: 50 E r folgsmodelle, präsentier t im Miniatur format,
viele G rafiken, vergleichsweise wenig Text. Die Autoren wagen es, mit
ihrem “kleinen Handbuch für strategische E ntscheidungen” ein halbes
Hunder t gängige und relevante Management- und Strategiemodelle
auf je einer Doppelseite abzuhandeln – nicht wissenschaftlich, dafür
nachvollziehbar. Jedes Modell, schreiben Krogerus/Tschäppeler, ist
ein Versuch, sich der Wirklichkeit anzunähern – und für den Leser ein
möglicher Ausgangspunkt für den weiten Weg zu Selbsterkenntnis und
Er folg. getAbstract legt das vergnügliche Kompendium allen ans


Rating (bester Wert 10)

Gesamt-Rating 8
Umsetzbarkeit 9
Innovationsgrad 5
Stil 10