Buchempfehlung


Megamarkt Luxus
Wie Anleger von der Lust auf Edles profitieren können
Von Michael BrücknerFinanzBuch © 2008, 212 Seiten
Take-aways
- Luxusunternehmen erholen sich nach Krisen schneller als Firmen anderer Branchen.
- Es wird immer Leute geben, die reich genug sind, sich Luxusgüter zu kaufen.
- In den kommenden Jahren werden Luxuskonzerne ihre Produkte vermehrt in Asien verkaufen.
- 10 % Luxuswertpapiere sind eine gesunde Beimischung fürs Portfolio.
- Wer in Luxus investieren möchte, kann zwischen Aktien, Fonds und Zertifikaten wählen.
- Direktinvestitionen in Luxusgüter lohnen sich meistens nicht.
- Wer sich für Luxusinvestitionen interessiert, sollte auf eine ausreichende Diversifikation im Portfolio achten.
- Diversifikation ist kein Problem, denn Luxus gibt es in vielen Branchen und für jeden Geschmack.
- Viele Unternehmen, die heute als Luxusfirmen gelten, haben vor mehreren Generationen ganz klein angefangen, beispielsweise Louis Vuitton oder Bulgari.
- Unter den Unternehmen, die Luxusprodukte herstellen, gibt es viele wirtschaftliche Verflechtungen.
Empfehlung
Ein Buch für alle, die die Klatsch- und Tratsch-Geschichten der Regenbogenpresse über Designer und Models vielleicht nicht ganz kalt lassen, die sich aber vor allem für gute Geschäftsideen und Unternehmenshistorien interessieren. Michael Brückners Werk ist weit mehr als ein Ratgeber zum Thema Geldanlage. Zwar werden Sinn und Zweck von Luxuspapieren im Portfolio ausführlich dargestellt, und auch die künftige wirtschaftliche Entwicklung von Luxusgütern findet genügend Platz. Aber das Herzstück des Buches sind die Unternehmensporträts. Jedes der 16 Kapitel über einzelne Luxusmarken beschreibt detailliert die Wurzeln des jeweiligen Unternehmens, sein Geschäftsmodell und den Ausblick für die Zukunft. So erfährt man eine ganze Menge über eine glanzvolle, aber in ökonomischer Hinsicht eher wenig beleuchtete Branche. getAbstract empfiehlt das Buch Geldanlegern mit einem Flair fürs Teure und Besondere.
Rating (bester Wert 10)
| Gesamt-Rating | 8
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| Umsetzbarkeit | 8
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| Innovationsgrad | 7
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| Stil | 8
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Die Ich-Sender
Das Social-Media-Prinzip. Twitter, Facebook & Communitys erfolgreich einsetzen
Von Wolfgang HünnekensBusinessVillage © 2009, 156 Seiten
Take-aways
- Soziale Medien revolutioniert das Marketing.
- Werbung ist keine Einbahnstraße mehr, sondern entsteht im Austausch mit den Kunden.
- Die Kanäle dafür finden sich im Internet: Twitter, Blogs, Facebook und andere Communitys.
- Wer diese Kanäle ignoriert, wird früher oder später von lernfähigeren Unternehmen abgehängt.
- Wenn Sie mit Werbekampagnen traditioneller Machart in die sozialen Medien einfliegen wollen, werden Sie eine Bruchlandung erleben.
- Unternehmen müssen im Internet grundsätzlich dasselbe tun wie in der realen Welt: sich einen Ruf und damit Vertrauen aufbauen.
- Der Weg dahin ist einfach: erst einmal zuhören, dann fragen und erst anschließend selbst senden.
- Das Senden sollten Unternehmen möglichst nicht an eine Agentur abgeben: Authentizität ist wichtig im Netz.
- Wer sich austauscht, wird auch Unerwünschtes zu hören bekommen. Das zu ignorieren oder gar zu löschen, wird von den Nutzern prompt bestraft.
- Ob eigener Blog, Twitter-Account oder Facebook-Profil: Selbst loszulegen ist einfach.
Empfehlung
Social Networks, Foren, Blogs: Überall tauschen sich Kunden aus und meckern z. B. über das neue Design von Fön X und den lausigen Service von Fluglinie Y. Alle können es lesen, und viele –mitunter Millionen – machen ihre Kaufentscheidung davon abhängig. Wer das begriffen hat, ignoriert die so genannten sozialen Medien keinen Moment länger, glaubt Wolfgang Hünnekens, der lange Jahre Berlin-Chef der Marketingagentur Publicis war. Sein Buch Die Ich-Sender ist weniger eine Gebrauchs- als eine Denkanleitung: Wie tausche ich mich sinnvoll mit Interessierten und Kunden aus und was bringt mir das? Hünnekens will Offenheit vermitteln: Geht endlich rein in die sozialen Medien, guckt euch um. Erst danach, das wird klar, lässt sich sinnvoll über eine Strategie nachdenken. Deshalb predigt der Autor immer wieder: Erst zuhören, dann fragen und erst im dritten Schritt selbst senden. getAbstract empfiehlt das Buch allen Managern, die sich locker an das Thema Social Media herantasten wollen.
Rating (bester Wert 10)
| Gesamt-Rating | 8
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| Umsetzbarkeit | 8
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| Innovationsgrad | 8
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| Stil | 9
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