Andreas Meyer: Oberster Gleisarbeiter
| Der sechsfache Basler Oscar-Gewinner Arthur Cohn ist neben Roger Federer der berühmteste Schweizer.Beide sind Basler. Wobei Cohn die Nase vorne hat: Keiner kennt mehr Hollywood-Stars als er. Wer aber ist dieser Mann, der mit seinen Filmen Geschichte und Geschichten geschrieben hat.Text und Interview: Helmut-Maria Glogger * Bilder: Keystone, Ringier Specter Wenn «der grosse Arthur» nach Basel zu einer Premiere eines seiner neuen Filme ruft, kommen alle: die Honoratioren, der FC Basel, der gesamte Basler Daig, Weltfussballer Franz Beckenbauer, Weltgeigerin Anne-Sophie Mutter, Talkmaster Johannes B. Kerner, Hollywood-Star William Hurt oder die wunderbare Iris Berben. Wenn Arthur Cohn in Cannes zu seinem kleinen, feinen Diner lädt, sitzt Bertelsmann-Chefin Liz Mohn neben Liv Ullmann. In Hollywood ist es noch einen Tick exklusiver: Donald Trump ist nicht geladen, dafür die Familie Douglas, mit Kirk, Sohn Michael und Ehefrau Catherine Zeta-Jones. Und gegessen wird natürlich mit Steven Spielberg bei dessen Mutter in ihrem kleinen Restaurant in Beverly Hills. Zuerst Aktuelles. Was halten Sie davon, dass Roman Polanski in der Schweiz verhaftet wurde? Einen Mann zu einer Ehrung in die Schweiz einzuladen – dazu noch mit einem Redner des Bundesamts für Kultur – und ihn nach der Landung zu verhaften, ist inakzeptabel. Roman Polanski reiste viele Jahre lang unbehelligt nach Gstaad und verbrachte da Monate in seiner Villa. Er ist also keineswegs ein Fremder, der nur einmal auf der Durchreise war. Die Verhaftung war aber rechtmässig … … und bleibt bizarr! Wäre die Schweiz nach dem Krieg mit Verbrechern des Nationalsozialismus, die nachweislich durch die Schweiz reisten, so effizient gewesen, hätte man meinem verstorbenen Freund Simon Wiesenthal viel Arbeit erspart, der sein Leben lang weltweit nach NS-Tätern gesucht hat. Zu Erfreulicherem: In zwei Monaten ist es wieder so weit! Da witzeln im Kodak Theatre in Los Angeles Steve Martin und Alec Baldwin vor über zwei Milliarden Zuschauern. Bevor es vielleicht zum siebten Mal heisst: «And the Oscar goes to … Arthur Cohn.» Vielleicht gibt es eine Routine, wenn ein Rennfahrer ein Rennen auf einer gewohnten Strecke gewinnt. Beim Oscar ist das anders. Eine Jury von 6173 Fachleuten entscheidet. Jeder Film ist jedes Mal anders, hat eine andere Story. Story! Sie haben als gelernter Journalist eine Nase dafür? Wenn ich einen Film mache, ist das ein Film von Arthur Cohn. Dass ich bis zum allerletzten Schnitt allerdings dabei bin, – gehört zu meinem Beruf. Sie scheuen sich nicht, die Musik eines Filmes in letzter Sekunde neu einspielen zu lassen? Wenn die Musik nicht so wirkt, wie man sich das vorstellt, muss man das machen. Doch noch wichtiger ist der Schnitt, nichts beeinflusst einen Film so sehr wie das Editing, hier entsteht der Rhythmus für den Film, der wesentliche Teil der Dramaturgie. Was bedeutet der Oscar für einen Filmproduzenten ? Er macht Mut und ist eine wesentliche Ermutigung. Er ist die Anerkennung der wichtigsten Filmorganisation der Welt. Der Oscar ist und bleibt die höchste Auszeichnung in der Welt des Films. Das erfüllt einen mit tiefer Dankbarkeit – und gibt Kraft, Enttäuschungen und Probleme zu bewältigen. Was macht die Oscars so einzigartig? Zuerst die Spannung: Bekomme ich ihn? Bekomme ich ihn nicht? Für absolute Geheimhaltung ist gesorgt; das führt dazu, dass es so ein Star-Aufgebot pro Jahr nur einmal vor zwei Milliarden TV-Zuschauern gibt. Und keiner weiss, ob er den kleinen Goldburschen bekommt? Keiner. Genau das macht diese Auszeichnung ja so einmalig. Alle, die nominiert sind, sitzen im Kodak Theatre. Und keiner, wirklich keiner, weiss, ob er ihn abends mit nach Hause nehmen kann. Wer bestimmt über die Oscars? Die Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Hollywood. Das sind 6173 Mitglieder. Sie alle entscheiden in geheimer Abstimmung. Wird bei der Oscar-Verleihung nicht doch geschwindelt? Nein, das ist nicht möglich! So enorm viele Mitglieder der Academy kann keiner bestechen! Das ist ein alter Irrglaube gewisser Medien. Wie können wir uns die Oscar-Auswahl vorstellen? Die Antwortbogen der Academy-Mitglieder werden genauestens kontrolliert. Die Geheimhaltung ist perfekt. So wissen vor und während der Livesendung nur zwei Personen einer Treuhand-Firma, wer die Oscars bekommt. Selbst der Regisseur der Mega-Show hat keine Ahnung. Garantiert ein Oscar einen finanziellen Erfolg? Es gibt Filme, die ohne eine Oscar-Nominierung kaum Erfolg hätten. Selbst «Schindlers Liste» von Steven Spielberg wurde erst richtig erfolgreich, als der Film mit Oscars geehrt wurde. Andere Filme fanden erst nach dem Oscar einen Verleiher. Kann man Oscar-reife Filme planen? Nein, das ist ein Irrglaube, den viele Medien immer wieder verbreiten. Man kann nur versuchen, einen möglichst guten Film zu produzieren. Ich sage immer: Es gibt keine grossen oder kleinen Filme, es gibt nur gute und weniger gute Filme … Geniessen Sie als sechsfacher Oscar-Preisträger Privilegien? Privilegien sicherlich nicht, aber Anerkennung, weil ich ungewöhnliche Themen verfilme und denkwürdige Filme machen möchte, an die man sich noch lange Zeit erinnert. Vielleicht das ganze Leben lang. Wie schwer ist es, eine Eintrittskarte für die Oscar-Nacht zu bekommen? Für Leute, die nicht nominiert sind, keine ehemaligen Gewinner oder nicht Mitglied der Academy sind, ist es fast unmöglich, ein Ticket zu erhalten. Auf dem Schwarzmarkt werden bis zu 12 000 Dollar für eine Karte geboten, doch dieser Handel ist streng verboten und wird als Betrug geahndet. Und wenn Sie dann einen Oscar gewonnen haben … … muss ich ihn wieder abgeben. Da steht ja mein Name nicht drauf. Der wird erst später eingraviert. Das gehört zur absoluten Geheimhaltung der Gewinnernamen bis zur letzten Sekunde in der Oscar-Nacht. Themenwechsel: Können Filme uns noch beeinflussen – bei dem Wust an Schrott? Natürlich! Wer sprach vor «Rain Man» mit Tom Cruise und Dustin Hoffman von Autisten? Keiner! Als ich mit Vittorio De Sica «Der Garten der Finzi Contini» drehte, gelang es uns, das Interesse weltweit auf das Thema Holocaust zu lenken. Bleiben wir bei Vittorio De Sicas «Der Garten der Finzi Contini». Sie sagen immer: Von De Sica habe ich das meiste gelernt. Was ist das? Er war mein Mentor, und auch heute noch ist er mein grosses Vorbild. De Sica hat mich gelehrt, dass Filme immer an Originalschauplätzen zu drehen sind und mit Schauspielern, die für das Publikum voll und ganz glaubwürdig sind. Sehr oft hat er unbekannten Schauspielern vor grossen Stars den Vorzug gegeben. Bleiben wir bei Ihren Filmen, wie «Central Station». Wie teuer war er? Weniger als vier Millionen Dollar. «Titanic» kostete 240 Millionen Dollar. Würden Sie nicht auch gerne mit so viel Geld arbeiten? Solch teure Filme interessieren mich nicht. Mich interessieren poetische Filme mit einer Vision. Aber etwas Neid muss doch mitschwingen? Überhaupt nicht! Im Gegenteil. Dass ein teurer Film viel Geld macht, kann viele übermütig werden lassen. Und die denken: Vielleicht könnten wir ja noch mehr riskieren? Und dann geht es meistens gründlich schief. Zumal die Stars trotz aller Krisen ihre Super-Gagen nur selten reduzieren. Die Gleichung Weltstar + Riesenbudget = Zuschauerrekord stimmt also nicht? Die Produktion mit Stars wird immer teurer, die Kosten für Marketing, Werbung und Kopien sind riesig. Topfilme werden allein in den USA mit 2500 Kopien gestartet. Die grossen Filme kosten heute im Minimum 70 Millionen Dollar. Das ist so viel Investment, dass die Studios ihre Filme mit enormem Werbeaufwand lancieren müssen, das kostet nochmals Unsummen. Hat der Film aber trotz aller Stars und aller Marketing-Mechanismen keine Geschichte zu erzählen – dann wird es überaus riskant. Stars sind kaum unter 10 Millionen Dollar zu haben, die beliebtesten kosten 20 Millionen Dollar pro Film. Ich finde diese Gagen generell zu hoch. Ein Star ist heute längst kein Garant mehr für einen erfolgreichen Film. Er macht es nur leichter, einen Film ins Rampenlicht zu bringen. Ich liebe da eher einen «kleineren» Kunstfilm, der den Zuschauern im Gedächtnis bleibt. Und doch haben Sie die Gage für Al Pacino bezahlt? Die normale Gage für Al Pacino lag damals bei 12 Millionen Dollar. Als Pacino das Drehbuch zu «Two Bits» gelesen hatte, rief er mich an und sagte: «Ich will den Film machen. Er erinnert mich an meinen Grossvater.» Pacino verlangte nur einen Viertel seiner damals üblichen Gage. Haben im Kino der Zukunft nur noch Mega-Filme Platz? Überhaupt nicht. Die Zukunft gehört nach wie vor Filmen, die gut sind. Multiplex-Kinos entstehen in der Dritten Welt und im Osten Europas. Man würde diese Kinos nicht brauchen, wenn es nur Mega-Filme gäbe. Allerdings hat es der anspruchsvolle, poetische, leise und subtile Film, der die Leute bereichert und sie mehr vom Leben verstehen lässt, immer schwerer. Worauf kommt es Ihnen an, wenn Sie einen Film produzieren? Das Problem ist, dass heute viele einen Film vom Schreibtisch aus zusammenstellen wie ein Mosaik: Man nehme einen Bestseller als Vorlage, einen berühmten Regisseur, zwei Filmstars, und das soll dann einen Erfolg geben. Doch so funktioniert es nicht. Wie dann? Jedes Detail muss perfekt sein, das A und O ist das Drehbuch. Bei «Two Bits» mit Al Pacino dauerte es vier Jahre, bis der Film fertiggestellt war. Ich entwickle die Drehbücher länger als andere. Ich sage mir: Wenn ich ein gutes Drehbuch habe, kann es durch einen mittelmässigen Regisseur nicht schlecht gemacht werden. Doch auch der beste Regisseur kann mit einem schlechten Drehbuch keinen guten Film drehen. Bei Ihrem Film «One Day in September» geht es um das Olympia-Massaker 1972 in München. Der Film brachte Ihnen den sechsten Oscar ein. Eine Genugtuung? Ja. Freude darüber, dass mein Gefühl mich nicht im Stich gelassen hat. Viele haben mir geraten, den Film nicht zu machen. Was war besonders schwierig? Die damaligen Zeitzeugen vor der Kamera zum Sprechen zu bringen, so den einzigen überlebenden Terrorist, Jamal, und den damaligen Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad, der vorher nie vor einer Kamera zu sehen war. Mit Ihrer Co-Produktion «Les Choristes» schafften Sie einen Überraschungserfolg … Niemand hat damit gerechnet, dass die Geschichte um ein strenges Internat, aufständische Schüler und einen Musiklehrer, der alle durch die Magie des Gesangs zusammenbringt, so gut ankommen wird. Mein enger Freund Jacques Perrin, der schon bei «Black and White in Color» mit mir gearbeitet hatte, war mit mir von Anfang an überzeugt, dass der Film ein grosses Publikum ansprechen wird. Fast zehn Millionen Kinozuschauer allein in Frankreich für «Les Choristes»... Es ist eine enorme Zahl! «Les Choristes» hat damals alle Blockbuster wie «Shrek 2» und «Troja» in Frankreich geschlagen. Ein Film, für den am Anfang kaum Werbung gemacht wurde. Aber er hat die Herzen des Publikums angesprochen in einer Zeit, in der zu viele Filme nur mit Action und Crime Zuschauer finden möchten. Sind Ihnen Gefühle wichtiger als Geld? Wichtig ist mir, dass die Menschen, die den Film gesehen haben, bereichert aus dem Kino kommen. An welchen Drehbüchern arbeiten Ihre Autoren derzeit? An den Drehbuchfassungen von Paul Gallicos Roman «Jahrmarkt der Unsterblichkeit» und «Die schöne Frau Seidenmann» von Andrzej Szczypiorski. Hier arbeiten wir an der achten Fassung des Drehbuchs. Identifizieren Sie sich als Basler eigentlich mit dem hartem Business à la Hollywood? Das Geschäft in Hollywood ist nicht hart, es ist professionell. Ich war immer Perfektionist. Daher fühle ich mich in Hollywood sehr wohl. Hollywood lockte Sie mit Angeboten? Schon vor Jahren bot man mir an, das Studio MGM in Hollywood zu leiten. Aber ich blieb im kleinen Basel, habe hier Drehbücher und künstlerisch gehaltvolle Filme entwickelt, die von Basel aus in die Welt gegangen sind. Sie leben im biederen Basel. Auch wegen Ihrer Eltern? Ja, und bieder ist die Stadt schon lange nicht mehr! Mein Vater Marcus war ein angesehener Anwalt, verehrt wegen seiner aussergewöhnlichen Integrität. Meine Mutter Rose schrieb Texte für das Schweizer Cabaret Cornichon. Ich selbst studierte Jura, schrieb nebenher Sportberichte, machte Radioreportagen für «Echo der Zeit» – bevor ich mich der Produktion von Filmen verschrieb. Wobei das Finanzielle mir immer zweitrangig war. Oder anders ausgedrückt: Ist das Drehbuch gut, ist auch eine Finanzierung möglich. Doch das Fernweh zieht Sie ständig vom Rheinknie weg? Es gibt wohl keinen Journalisten ohne Fernweh. Das habe ich bis heute! Egal, ob ich in die Hitze Brasiliens muss oder in die Winterlandschaft Russlands, oder zurück in die zum Schneiden feuchte Luft von Louisiana. Und wie informiert sich Arthur Cohn aus der Ferne über seine Heimat? Die Schweizer Zeitungen werden mir laufend nachgesandt. Über die Telefonnummer 164 informiere ich mich, wie «mein» FC Basel gespielt hat! In Ihrem Film «The Yellow Handkerchief» zeigen Sie Weltstar William Hurt als Ex-Knastbruder mit Lebens- und Liebes problemen. Er ist von Ihnen als Produzent begeistert. Ja. William ist nicht abhängig von Hollywood und seinem Star-System. Er zählt zu den grössten Profis, mit denen ich je zusammengearbeitet habe. Was bedeutet das konkret? William Hurt weiss genau, wen er wie spielt. Für meinen Film «The Yellow Handkerchief» ging er eine Woche in den grössten Knast von Louisiana, um den Charakter des aus der Bahn geworfenen Mannes zu begreifen. Und dabei hat William nie das Wichtigste vergessen: die Spontaneität. Und doch nennt man Sie «Man of the Sleepers» – «Mann der schlafenden Filme». Dieses Zitat der Los Angeles Times soll heissen, dass ich Filme mache, von denen man nichts erwartet und die dann völlig überraschend zum Leben erweckt werden. Immerhin begannen Sie Ihre Karriere ja schnell mit Oscars. Zum Beispiel mit Ihrem ersten Dokumentarfilm «Sky Above, Mud Below». Ich wollte mit diesem Film zeigen, dass sogenannte primitive Stämme in Neuguinea, die weder Elektrizität noch Flugzeuge kannten, viel glücklicher sind als wir in der modernen Zivilisation. Vor allem in den USA faszinierte der Film sehr viele Menschen. Sie gelten als Freund der Stars. Sind im Filmbusiness Freundschaften überhaupt möglich? Ich persönlich habe sehr viele Freunde in Hollywood. Echte Freunde. Ich profitiere enorm von guten Freunden, mit denen ich mich austauschen kann. Meryl Streep, Liv Ullmann, Al Pacino, Jon Voight, Jack Nicholson sowie Kirk und Michael Douglas. Ich habe die Gabe, dass ich zuhören kann. Mit den meisten Freunden habe ich nie gearbeitet, das macht diese Freundschaften besonders einzigartig. Und doch schlägt Ihnen in der Schweiz oft Neid entgegen. Vielen in der Schweiz fehlt die Fähigkeit, sich für andere zu interessieren und Freude zu teilen. In Los Angeles dagegen spüre ich eine grössere, unbeschwertere Herzlichkeit. Da freut man sich miteinander über die Erfolge. Bei uns ist das eher selten, nur bei Erfolgen in der Sportwelt ist es anders. Die New York Times betitelte Sie als «filmischen Einzelgänger». Ich will eigene Projekte entwickeln und nicht auf andere Meinungen hören, sondern mich auf meine Intuition abstützen. Und nur für mich und eine kleine Equipe verantwortlich sein. Gibt es Zeit, die Sie Freizeit nennen? Total abschalten kann ich nicht! Warum auch? Mein Beruf ist ja mein Hobby, meine Berufung, mein Ich. Angeblich interessieren Sie sich für Modeschauen. Obwohl Sie selbst als modisches Accessoire nur eine gelbe Krawatte von Hermès an sich dulden. Ich bin mit Claudia Schiffer persönlich befreundet. Wenn eine Modeschau stattfindet und ich gerade in der Stadt bin, dann schau ich mir das an, weil ich es unterhaltsam finde. Und Elton John? Mit dem bin ich seit Jahren eng befreundet. Der hat sogar seinen Hund zu meinen Ehren «Sir Arthur» getauft. Ein wunderbarer Mensch mit einer grossen Seele. Und dann gehen Sie doch sicher jeden Tag ins Kino? Ich gehe sehr selten ins Kino. Und wenn, dann schau ich mir einen Film zigmal an. Meinen Lieblingsfilm «Citizen Kane» habe ich über vierzigmal gesehen. Und wo schauen Sie sich die neuesten Filme an? Im Flugzeug, in der Swiss, zwischen Europa und Amerika. Auf langen Strecken, wie von Basel nach Los Angeles, laufen die neuesten Filme. Ihr Lebensmotto? Wenn man aufhört zu träumen, hört man auf zu leben. |


